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Das BLJZO trifft sich seit 1983 mindestens dreimal im Jahr während der Winter-, Pfingst- und Sommerferien zu jeweils fünf- bis sechstägigen Probenphasen, bei denen das inhaltliche Prinzip, konzertante Werke von Mittelalter bis hin zu populären Arrangements von Filmmusik zu erarbeiten, im Vordergrund steht.

Die Art und Vielfalt der Probenarbeit variiert je nach Teilnehmerzahl einer Probenphase: Die Dozenten bieten eine morgendliche Technikstunde an, bei der Grundlagen des Mandolinen- und Gitarrenspiels wiederholt und vertieft werden. In Stimmproben übt jede der Stimmen (1. Mandoline, 2. Mandoline, Mandola und Gitarre/Bass) als Gruppe mit einem Dozenten ihren Orchesterpart. In Quartettproben sind die Orchesterstimmen solistisch besetzt und das so gebildete Ensemble übt unter Anleitung eines Dozenten die Orchesterstücke - oftmals spielen diese Ensembles am Abend den anderen Teilnehmern vor. Mit Videoaufnahmen der abendlichen Vorspiele werden Spielbewegungen, Bühnenverhalten, Mimik und Körpersprache gemeinsam besprochen. Mitschnitte der Orchesterproben zur anschließenden gemeinsamen Analyse des Gehörten sind ebenfalls Teil des Unterrichtsangebots.

Ziel der Probenarbeit ist, alle Spieler zum selbstständigen Umgang mit Musik zu animieren und im Zusammenspiel das Denken in musikalischen Kategorien zu entwickeln. Das Dozententeam mit Julian Habryka, Veronika Schlereth, Elisabeth Januschko, Elias Pfetscher, Tom Hofmann und Florian Brettschneider sieht den Schwerpunkt der Orchesterprobenarbeit darin, Musik zu erklären, vorzuleben und jeden Ton mit Inhalt zu füllen. Das Verstehen und das respektvolle aufeinander Hören soll der Kern der Musik des BLJZO sein.